3 typische Fehler beim Website erstellen - Blogbeitrag

3 Typische Fehler beim Website erstellen und wie du sie vermeidest

In diesem Artikel zeige ich dir die häufigsten Fehler beim Website-Start und vor allem: wie du sie konkret vermeidest. Keine Theorie, sondern sofort umsetzbare Schritte, damit deine Website von Anfang an Kund:innen anzieht.

Inhaltsverzeichnis

Erstelle Deine Business Website ohne Fallstricke

Der Start deiner Website ist aufregend und manchmal leider auch voller Fallstricke. Viele Gründerinnen und Selbständige investieren Zeit und Geld, bleiben aber hinter den eigenen Erwartungen, weil Technik, Strategie oder die richtigen Texte fehlen.

Fehler #1 beim Website erstellen - Wahl der falschen Technik: Falsches System, Falscher Hoster, Fehlende Zugänge

Die falsche Technik kostet dich Zeit, Geld und Nerven – oft erst Monate nach dem Start. Du hast eine ansprechende Website erstellt, aber sie lädt langsam, ist schwer zu pflegen, lässt sich nicht verschieben oder du hast keine Zugänge. Dadurch bist du komplett vom Entwickler abhängig. Das Ergebnis sind höhere Kosten und Frust.

Damit dir diese Stolperfallen erspart bleiben, schauen wir uns jetzt die typischen Fehler bei der Auswahl der Technik an und wie du sie vermeidest.

A. Wahl eines Systems, welches nicht exportierbar ist

Lösung: Setze auf exportierbare, skalierbare Systeme (z.B. WordPress)

Kurz gesagt: Ja, Baukastensysteme wie Jimdo oder Wix sind verlockend. Sie sind super schnell aufgesetzt und du hast sofort etwas, das „online aussieht“. Aber genau dort liegt die Falle: Was heute bequem ist, macht dich morgen abhängig. Diese Systeme stoßen schnell an ihre funktionalen Grenzen oder werden aufwändig und teuer, da viele Zusatzfunktionen extra kosten oder nur über herstellerspezifische Erweiterungen nutzbar sind.

Das bedeutet: Du bist nicht beliebig erweiterbar und ein Wechsel wird kompliziert.
Deshalb die bessere Alternative: WordPress.

WordPress ist von Haus aus deutlich flexibler und lässt sich mit deinem Business mitwachsen.

Vorteile von WordPress im Überblick:

  • Skalierbarkeit: Du startest mit einer kleinen Seite und kannst später Shop, Mitgliederbereich, Buchungssystem oder mehr hinzufügen.
  • Exportierbarkeit & Ownership: Bei WordPress besitzt du Dateien und Datenbank — du kannst alles exportieren und zu einem neuen Hoster oder Entwickler mitnehmen.
  • Ökosystem: Tausende Themes und Plugins bieten Lösungen für fast jedes Feature
  • Kontrolle & Performance: Du wählst Hosting, Caching und Optimierung, statt an die Limits eines Baukastens gebunden zu sein.

B. Billiger Hoster ohne Backups, mit langsamen Servern oder schlechtem Support

Viele Hoster locken mit extrem günstigen Einstiegspreisen (oft nur für die ersten 12 Monate). Danach schießt die Rechnung schnell in die Höhe.

Die Lösung: Bei der Hoster-Wahl darf der Preis deshalb nicht das einzige Kriterium sein.

Viel wichtiger für den Erfolg deiner Website sind schnelle Ladezeiten, ein verlässliches Backup- und Staging-System sowie ein Support, der dir wirklich weiterhilft. Langsame Server kosten dich Besucher und Umsatz, fehlende Backups bedeuten Risiko und schlechter Support bremst jede Anpassung aus.

Mein Tipp: Priorisiere Performance, Wiederherstellbarkeit und klaren Support vor dem Lockangebot; investiere lieber ein paar Euro mehr und spare dir später Zeit, Nerven und teure Migrationen.

Kurz-Check, bevor du einen Hoster buchst:

  • Gibt es tägliche Backups + einfache Wiederherstellung?
  • Bietet der Hoster Staging-Umgebung (um Änderungen nicht an der Live-Seite vornehmen zu müssen)?
  • Wie sind reale Ladezeiten / Serverstandort / PHP-Version?
  • Wie schnell und kompetent ist der Support?
  • Setzt der Hoster auf Nachhaltigkeit und läuft mit ökologisch erzeugtem Strom? 

Meine persönliche Empfehlung für einen Hosting-Anbieter:

Ich persönlich empfehle für WordPress-Websites Raidboxes als Hosting-Anbieter. Abgesehen von ihrem Engagement für grünes Hosting bieten sie auch den besten Support, den ich kenne. Ihre technischen Komponenten, darunter automatische Backups und eine Staging-Umgebung zum Testen von Websites, erleichtern die Verwaltung und den Schutz der Website erheblich.

Was Raidboxes besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie keine externen Plugins für die Performance-Optimierung benötigen. Wenn du nach einem zuverlässigen, umweltfreundlichen Hosting-Provider für deine WordPress Website suchst, schau dir Raidboxes genauer an.

C. Keine oder Unvollständige Zugänge zu Domain, Hosting & Website

Wenn alle Zugänge (WordPress Zugang, Domain-Registrar, Hosting-Account) nur bei deinem Entwickler / Dienstleister liegen, bist du praktisch ausgeliefert. Das bedeutet: Du kannst nichts selbst ändern, keine Rechnungen prüfen, die Domain nicht transferieren, Backups nicht einsehen oder im Notfall die Seite nicht wiederherstellen. Im schlimmsten Fall verliert dein Business Zeit, Geld oder sogar die Domain.

Deshalb achte immer darauf, dass Du eigene (ADMIN-)-Zugänge zur Website, Hosting und Domain hast:

Domain & Hosting auf deinen Namen
Lass die Domain und den Hosting-Account auf deine oder die Firmenadresse eintragen. So hast du rechtlich und praktisch die Kontrolle (Zahlungen, Verlängerungen, Domain-Transfer).

Admin-Zugänge zur Website einfordern
Fordere einen Admin-Account für das CMS (z. B. WordPress-Admin), sowie SFTP/SSH- und Datenbankzugänge. Diese Zugänge gehören ins Unternehmer-Portfolio, nicht nur zum Entwickler.

Warum das wichtig ist

  • Ownership & Kontrolle: Du kannst Rechnungen, Verlängerungen und Transfers selbst verwalten.
  • Sicherheit & Wiederherstellung: Du kannst Backups herunterladen und Wiederherstellungen veranlassen.
  • Flexibilität: Wechsel des Hosters oder Entwicklers ohne langwierige Verhandlungen.
  • Geschäftskontinuität: Wenn jemand ausfällt (Entwickler, Agentur), läuft dein Business weiter.
  • Kostentransparenz: Keine versteckten Zusatzkosten oder überraschende Preissteigerungen ohne dein Wissen.

Jetzt haben wir die Technik-Fallstricke ausführlich behandelt, sodass du hier sicher aufgestellt bist. Jetzt kommen wir zur Struktur und dem Aufbau der Website.

Fehler #2: Falscher Fokus beim Website erstellen: Keine Strategie, Inhalt wird vernachlässigt, zu viel Design-Perfektionismus

Eine hübsche Seite ohne klares Ziel ist wie ein schön eingerichtetes Schaufenster ohne Schild, sie sieht gut aus, zieht aber keine Kund*innen an.

Warum das so schadet?

Design ist wichtig, aber es verkauft nicht allein. Viele Gründer*innen und Selbstständige verlieren sich im Pixel-Polieren und vergessen, wen sie eigentlich ansprechen, welches Problem sie lösen und welche konkrete Handlung sie von Besuchenden wollen. Das Ergebnis: hohe Abbruchraten-Rates (also Besucher, die sofort wieder verschwinden), wenig Anfragen und viel Frust trotz „toller“ Optik.

Elemente einer klaren Website-Strategie

Damit aus einer schönen Seite eine Website wird, die Anfragen generiert, gehören diese Bausteine unbedingt dazu:

  • Zielgruppe
    Wer genau ist deine Wunschkundin? Was sind ihre Probleme, Begriffe und Einwände? Je konkreter, desto besser die Ansprache.

  • Customer Journey
    Welche Schritte geht eine Person, bevor sie kauft oder anfragt? Awareness → Information → Entscheidung → Kontakt. Baue Seiten/Signale für jede Phase.

  • Kernbotschaften
    Was macht dich anders? Was ist das größte Ergebnis, das du lieferst? Formuliere das als klare Aussagen (nicht nur Features).

  • Conversion-Ziele
    Was sollen Besucher*innen konkret tun? Kontaktformular ausfüllen, Termin buchen, Newsletter abonnieren und wo sind diese CTAs platziert?

 

Content-First & strukturierte Planung

Statt zuerst Design, mach Content zur Grundlage. So entsteht eine Website, die wirkt.

  • Content-First-Ansatz
    Schreibe Headlines, Angebote, FAQs und CTAs bevor du in Layouts gehst. Inhalte bestimmen Struktur und Prioritäten, nicht umgekehrt.

  • Struktur der Website
    Skizziere eine einfache Seitenstruktur (Home, Angebot, Über, Preise/Leistung, Case, Kontakt, Blog/Resources). Entscheide, welche Inhalte auf welcher Ebene stehen. Das hilft bei Navigation und SEO.

 

Wie setze ich Prioritäten bei der Website-Erstellung?

Nutze eine 2×2-Matrix (Impact vs. Effort) zur Priorisierung:

  • Hoher Impact / geringer Aufwand: klare Hero-Headline + CTA, Kontaktseite, Kerndienstleistungen, Social Proof (3-4 Kundenstimmen) → sofort umsetzen.

  • Hoher Impact / hoher Aufwand: ausführliche Landingpages, SEO-Content, Funnel-Seiten → einplanen für Phase 2.

  • Niedriger Impact / geringer Aufwand: Impressum, Datenschutzerklärung, kleine Designpolitur → trotzdem nötig.

  • Niedriger Impact / hoher Aufwand: aufwändige Animationen, ausgefallene Layouts → erst später, wenn Conversions laufen.


Nutze Content-Templates:
Erstelle Standardvorlagen für Angebotsseiten, Case-Studies und Blogposts. So bleibt die Qualität stabil und das Veröffentlichen von neuen Inhalten geht viel schneller.

Fehler #3 beim Website erstellen: Such­maschinen­optimierung (SEO) falsch verstanden: SEO ist mehr als Keywords

Viele denken bei „SEO“ zuerst an Keywords und landen beim Keyword-Stuffing: gleiche Wörter überall, sperrige Texte, die niemand wirklich lesen will. Das mag kurzfristig ein bisschen Ranking bringen, aber langfristig bringt es keine Kund*innen und schadet deiner Glaubwürdigkeit.

Was ganzheitliches SEO wirklich heißt

SEO ist ein Zusammenspiel aus mehreren Ebenen. Nur wenn Technik, Nutzererlebnis und inhaltliche Relevanz zusammenpassen, funktioniert es nachhaltig.

  • Technische SEO: Kann Google deine Seiten überhaupt crawlen und indexieren? Saubere URL-Struktur, Sitemap, robots.txt, korrekte Canonicals, schnelle Server, mobile-friendly, HTTPS und ordentliche Core Web Vitals sind hier die Basis.

  • On-Page & Content-Relevanz: Titel, Meta-Description, H-Überschriften, strukturierte Inhalte, semantische Abdeckung eines Themas (nicht nur das Keyword wiederholen). Inhalte müssen Nutzerfragen beantworten: nützlich, gut strukturiert und einzigartig.

  • Strukturelle Markups (Schema): Rich Snippets (z. B. Organisation, FAQ, LocalBusiness) helfen Suchmaschinen, den Kontext deiner Seite zu verstehen und können die Klickrate erhöhen.

  • Link-Profil: Relevante, natürliche Backlinks stärken Vertrauen und Relevanz. Qualität > Quantität.

  • User Signals & UX: Verweildauer, Absprungrate, Seiten pro Sitzung: Suchmaschinen messen, ob Menschen mit deiner Seite zufrieden sind. Schnelle Ladezeit, klare CTAs und gute Lesbarkeit verbessern diese Signale.

  • E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness): Zeige Autor*innen, Quellen, Erfahrungswerte, Kundenstimmen und transparente Kontaktinfos. Das erhöht Vertrauen (besonders in beratungsintensiven Bereichen).

Fazit: Starte smart, nicht perfekt mit deiner Website

Der Website-Start ist einer der wichtigsten Schritte für dein Business. Fehler bei Technik, Strategie oder SEO kosten dich nicht nur Nerven, sondern auch Kund*innen und Umsatz. Mit einer klaren Planung, den richtigen Tools und einem Content-First-Ansatz sparst du dir Umwege — und machst deine Website von Beginn an zu einem echten Kundenmagneten.

Wenn du nicht alles selbst ausprobieren willst, sondern von Anfang an eine Website möchtest, die technisch sauber, strategisch durchdacht und auf Kundengewinnung optimiert ist, dann ist mein „Done-for-You“-Webdesign-Angebot genau das Richtige für dich.

Ich baue dir eine nachhaltige, performante und individuell gestaltete Website, die zu dir passt — damit du dich auf dein Business konzentrieren kannst, statt dich mit Technik und Stolperfallen herumzuschlagen.

Hi, ich bin Janine

Als nachhaltige Webdesignerin verbinde ich Kreativität, Struktur und technisches Know-how. Mein Ziel: Websites, die nicht nur gut aussehen, sondern dich langfristig Kunden gewinnen.

Ich begleite dich Schritt für Schritt – von der ersten Idee bis zum Livegang – und nehme dir die Unsicherheit rund um Technik und Umsetzung ab. So kannst du dich entspannt zurücklehnen, während deine Website entsteht, die genau auf dich und dein Business zugeschnitten ist. 

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